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LA CENERENTOLA
Staatstheater Saarbrücken

Opernwelt

"Höchst lebhaft ging es in der jüngsten Neuinszenierung des Saarländischen Staatstheaters zu."

" Rossinis heitere Opern , so ungefähr ließe sich das im Prinzip einleuchtende Konzept der jungen Regisseurin Anette Leistenschneider kurz umreißen, lebten von ihrer mitreißenden Dynamik, dem zündenden rhythmischen Impuls, dem entfesselten Spieltrieb, der überschäumend vitalen Energie, dem komödiantischen Elan, den überdrehten Einfällen - eine ununterbrochene Gradwanderung zwischen realistischen Charakterstück und einer Art absurdem Musiktheater mit ausgeprägtem Hang zum Nonsense."

" Insgesamt lässt sich Anette Leistenschneider eine ausgesprochen geschickte, funktionale, kurzweilige Inszenierung bescheinigen. Geteilter Meinung sein kann man dagegen über einzelne Einfälle und das szenische Vokabular. Über weite Strecken schien der Stil eher einem Fernsehspiel für an Comic Strip geschulte Augen als eine Opera Buffa von Rossini."

Saarbrücker Zeitung

"Der Fürst auf dem Fahrrad"

Als charmantes, ironisches Musikmärchen kam in Saarbrücken Rossinis "Aschenputtel- Oper aus dem Jahr 1817 auf die Bühne

"Verblüffend, der einhellige Jubel. Nicht nur die Sänger werden zum Schluss gefeiert, auch für Anette Leistenschneider und ihre Ausstatter Manfred Kaderk und Lenka Radecky gibt es lautstarke Bravos und anerkennendes Schlüsselpfeifen."

"Die Darsteller nehmen vergnügt ihre Rollen noch vor den Vorhang mit: die Arbeit muss Spaß gemacht haben. Gründe genug zum Strahlen für die junge Regisseurin, die als Gast dorthin zurückgekehrt ist, wo sie mit Assistenzen begann."

"Sehr genau hat sie hingehört bei Rossinis Aschenputtel; aus der Mach-Art der Oper entwickelte sie geschickt das Regie- Konzept."

"...das ist das eine Paradox der Oper. Das zweite ist die Kunstfertigkeit der Musik zum schlichten Stoff - Ironie überall. Auch auf der Szene ..."

" ...doch die Märchenwelt ist unverkennbar künstlich, montiert aus Versatzstücken verschiedenster Orte und Zeiten..."

"... um witzige Einfälle ist Anette Leistenschneider sowieso nie verlegen ..."

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