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HÄNSEL UND GRETEL
KIEL/ DETMOLD

RADIOKRITIK

"Anette Leistenschneider nimmt das Märchen als traumhafte Welt ernst, verzichtet auf übergestülpte Aktualisierungen und bietet dennoch genügend Interpretationsstoff, um gerade Erwachsene zu faszinieren."

"Die Mittel der Märchenbühne werden dabei so üppig und konsequent genutzt, dass es eine Freude ist ... das alles macht Spaß und ist unterhaltsam, wäre jedoch auf der Klippe zum oberflächlichen Realismus, wenn die Regie nicht mit einer Reihe symbolischer Stilmittel Tiefe geben würde."

KIELER NACHRICHTEN

"Märchenoper mit Tiefgang"
"Hänsel und Gretel sind wieder im Kieler Opernhaus zu sehen. Und glücklicherweise haben sie Anette Leistenschneiders ebenso phantasievolle wie mehrdeutige Inszenierung mitgebracht."

" ... durchdachte Lesart, ..., die den schwierigen Spagat zwischen kindlicher Aufsicht und psychologischer Durchsicht schafft."

"Von dieser Frische, die das kindgerechte, und doch so anspruchsvolle Opernschiff an etlichen Klischee- Kliffs vorbeisegeln lässt oder sie demonstrativ tangiert, ist auch in der reich beklatschten Wiederaufnahme zu spüren."

"Immer wieder entblättert das Märchen sein psychologisches Innenleben."

SCHLESWIG- HOLSTEINISCHE LANDESZEITUNG

"... viel Witz"

"... ein Spiel der Illusionen..."

" Es geht um Wünsche, Träume, Hoffnungen, Illusionen... die fantasievolle Inszenierung von Anette Leistenschneider entwickelt gerade in diesem künstlerischen Kernbereich eine energievolle Darstellungskraft."

"Eine gelungene Inszenierung, die eine neue Interpretation der ursprünglichen Märchenversion von Ludwig Bechstein liefert ..."

LIPPISCHES KULTURJOURNAL

"Intelligent und in sich schlüssig"

"... belohnt wurde das Publikum mit einer spannend- realistischen, intelligenten und rundum in sich schlüssigen Inszenierung."

"Eigentlich hatte Anette Leistenschneider nur die Worte der Gretel "Wo bin ich? Ist es ein Traum?" ernster genommen, als Regisseure es üblicherweise tun ..."

"Aus dem Traum wird ein Albtraum. Das ganze Leid der Realität findet seine Verarbeitung in der Begegnung mit der Hexe."

"Die Idee der Regisseurin geht auf. Und mehr noch - sie findet ihre Entsprechung in der Musik Humperdincks."

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