« zurück

Eugen Onegin
Theater Augsburg

Augsburger Allgemeine

" Verirrte Seelen vor der Spiegelwand" Anette Leistenschneider inszenierte am Augsburger Theater Tschaikowskys "Eugen Onegin" in einer zweisprachigen Version

Beifallsjubel für Onegins Odyssee

" Wenn vier Menschen - jeweils zu zwei Paaren - zusammenkommen, aber eigentlich nicht zusammenpassen, dann reden sie auch aneinander vorbei. Die Augsburger Neuinszenierung dieser "Lyrischen Szenen" nimmt das "Aneinander Vorbeireden" sogar wörtlich ..."

Augsburger Allgemeine

" Anette Leistenschneider lässt abwechselnd Deutsch und im russischen Original singen. Deutsch steht für das Verstandesgemäße, russisch für große Emotion ... Im Schlussdisput Onegins mit Tatjana wird theoretisch einleuchtend russisch/ deutsch aneinander vorbei geredet ... das Konzept überzeugt gedanklich "

" In einer Mischung aus realistisch psychologisierter Personenführung und stilisierten Bewegungsmustern ist ein griffiges Tableau verletzter Seelen zu erleben ..."

" doch unter Weglassen mancher für Umbauten zweckdienlicher Zwischenmusiken, durch filmschnittartige Szenenwechsel mit sich schließenden "Vorhangblenden" hat Anette Leistenschneider das "Lyrische Szenarium" verdichtet und einen kurzweiligen Erlebnisraum hervorgebracht "

Opernwelt

" Selten kommt es vor, dass eine Inszenierung zunächst brave Dramaturgenarbeit liefert, um sich dann plötzlich zu steigern und die Hochspannung bis zum Ende mühelos durchzuhalten ..."

"... dann zeigt die Regisseurin im Brennspiegel das Duell als Tschaikowskys eigenes Trauma: die körperliche und seelische Entblößung zweier Männer, die sich ein letztes -oder erstes- Mal in einem Kuss finden ..."

"... und auch der Rest - samt genial durchchoreographierten Tänzen - ist Offenbarung von Menschen, die ihre Gefühle ein Leben lang unterdrücken und aneinander vorbeireden."

Bayerische Staatszeitung

"Große Emotionen erklingen russisch" Anette Leistenschneider inszeniert "Eugen Onegin" wie einen Videoclip

"Gibt es auch kein erfülltes Glück für Tatjana und Onegin - für die Theaterbesucher in Augsburg gab es dasselbe in einer Inszenierung, die als herausragende Leistung des Teams um Anette Leistenschneider im Großen Haus gefeiert wurde"

"Die von Hoffen und Bangen erfüllten Begegnungen zweier Paare kommen in der deutsch/russisch gesungenen Aufführung vor allem einem jungen, durch Videoclips verwöhnten Publikum, das Sprachverständlichkeit nicht unbedingt einfordert, entgegen"

"In "Eugen Onegin" überzeugte neben Leistenschneiders Personenführung auch die Rollenauswahl ..."

« zurück