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RITTER BLAUBART
Opernhaus Dortmund, 2011
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FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG
"Dass das Leichte im Theater oft das Allerschwerste ist, gehört zu den anerkannten Rezensentenweisheiten.
Was aber, wenn das vermeintlich Schwerste einer Künstlerin geradezu federleicht fällt und ihr darüber
hinaus eine wahre Herzensangelegenheit ist? (...) Die Regisseurin Anette Leistenschneider hat sich gleichwohl als Expertin für das unterhaltsame
Fach einen Namen an den kleinen und mittleren Häusern gemacht.
An der Oper Dortmund zeigte sie jetzt ihre amüsante Lesart von "Barbebleue", (...)komponiert von Jacques Offenbach. (...) respektlose Ironie, stechender
Witz und Persiflagen (...)
Eben hier setzt Leistenschneider an, indem sie den Revue - Charakter dieser brillanten Farce betont und sogar mit Anspielungen
auf die Trash-Ästhetik gegenwärtiger Fernsehshows würzt (...)."“
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Online Musikmagazin
"Spritzige Offenbachiade; lustig, unterhaltsam und amüsant; gefällige,
phantasievolle und spielfreudige Neuinszenierung...
Zwischen Rocky - Horror-Picture-Show, Addams Family und Frankenstein
inszenieren Leistenschneider und ihr Produktionsteam die Opera Comique
wie eine spielfreudige, auf das Verständnis des Originals angelegte
Offenbachiade.
Bei solch hintersinniger Situationskomik, vielen augenzwinkernden
Regieeinfällen, schrägen, skurilen Requisiten (...) gibt es viel zu sehen, zu
schmunzeln und zu lachen. Und das Publikum machte reichlich Gebrauch
davon."
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Der Westen
"Leistenschneider brachte das eher selten gespielte Stück mit großem Aufwand und
satirischem Humor als skurriles Märchen auf die Dortmunder Opernbühne. Und
holte sich dafür viel Beifall.
Lebhafter Aktionismus, Lächerlichkeit und schrille Grobzeichnung, derber Humor
und leise Ironie - das alles findet sich hier amüsant zusammen."
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Opernnetz
"Leistenschneider packt routiniert zu, scheut auch vor derberem Humor nicht
zurück, entfaltet aber durchaus feine Komik und Ironie. Die buckelnden
Hofschranzen des Königs Bobèche sind ein echtes Highlight, ebenso die
Telefonhotline im Leichenkeller des Hofalchimisten Popolani. Und so ist es
vor allem die Fülle dieser kleinen Einfälle, von denen dieser Ritter Blaubart
lebt.
Ansteckend auch die Spielfreude des Ensembles und des gut agierenden
Chores...
Lancelot Fuhry leitet die Philharmoniker schwungvoll und präzis durch den Abend,
der vom Publikum lebhaft beklatscht wurde."
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