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RUSALKA
Landestheater Detmold

RADIOKRITIK

"Anette Leistenschneider belässt es nicht an der naheliegenden Kritik an der Zivilisation. ... Sondern sie zeigt auch die Brutalität der Naturwesen, ihre Fremdheit, die Konsequenz der Gesetze."

"Zwischen zwei Welten wird Rusalka zerrieben, die Nixe, die ihren Empfindungen folgt. Wie sie und der Prinz versuchen, sich nähe zu kommen, aber nie zu einer wirklichen Berührung finden, hat Anette Leistenschneider sehr intensiv inszeniert."

Opernglas

"Oper als Gesamtkunstwerk"

"Rusalka": Märchen von der Apokalypse

"In Anette Leistenschneiders Inszenierung von Dvoraks "Rusalka" wird das "Wunder" Oper Realität, da passt alles auf hohem künstlerischem Niveau zusammen ..."

"Erzählt wird das tschechische Märchen als Endspiel: die Natur ist zerstört, die Zivilisation gescheitert, übrig bleiben untote Zwitterwesen ohne Perspektive. Die Apokalypse ist nach Rusalkas Todeskuss unausweichlich."

Westfalen- Blatt

"Dvoraks Oper als tiefenpsychologisches Traumspiel"

"Nixe unter Neonlicht und windschiefem Kandelaber"

"Vieles ist schrill und schräg in der mutigen Regiearbeit von Anette Leistenschneider, die aus der spätromantischen Märchenoper ein bizarres Traumspiel entwickelt hat."

Westfalen- Blatt

"Die Detmolder Inszenierung hält sich nicht lange beim oberflächlichen Nixen-Idyll auf, sondern taucht schnell in die Bedeutungstiefen der Märchenhandlung ab."

"Der Zuschauer wird in jenes unwirkliche Zwischenreich entführt, in dem das Unterbewusste über die Realität triumphiert."

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